Experimentelle Rekonstruktion

Schieber-Schreibversuch

Zwei Würfel wählen eines von 36 Kartenfeldern. Das Feld bestimmt die nächste Position auf der 19-stufigen Schiene — und damit das Zeichen, das der Betrachter als Nächstes schreibt.

interaktiver Versuch

Positionsschiene

Position 12 · q

Nächster Schreibschritt

Startposition
Schreibe jetzt
q
Start auf Position 12. Der erste Wurf beginnt mit der Karte q.
So wird die Position berechnet Feld = 6 × (Würfel 1 − 1) + (Würfel 2 − 1)

Das ergibt die Felder 0–35. Auf der Karte des aktuellen Zeichens steht das Zielzeichen. Die Verschiebung ist Zielposition − aktuelle Position: negativ bedeutet links, positiv rechts, null bleibt stehen.

Mitschrift

wird automatisch ergänzt
q

Aktive 36-Felder-Karte: q

Zeile = W1 · Spalte = W2

Versuchsprotokoll

0 Würfe
Nr. Wort Würfel Feld Von → Nach Weg Hand Beobachtung

Kurz erklärt

Ein begrenztes Regelwerk statt freier Buchstabenwahl

Der erste Würfel bestimmt die Zeile, der zweite die Spalte der aktiven 36-Felder-Karte. Das dort eingetragene Ziel verschiebt den Schieber auf der 19-stufigen Schiene und wird als nächstes Zeichen notiert. Das neue Zeichen aktiviert wiederum seine eigene Karte. So entsteht eine fortlaufende Zeichenfolge aus festen Regeln und kontrolliertem Zufall.

92,84 %direkte Abdeckung bei MS 408 im seitenweisen Test
67,63 %Abdeckung der lateinischen Vulgata (lateinische Übersetzung der Bibel) im gleich großen Vergleichsmodell
5 Händewerden als getrennte Schreiberprofile protokolliert

Die Werte sind Strukturvergleiche, keine Entzifferungsquoten. Die vollständige Versuchsbeschreibung, Berechnung, Fehlerklassen und druckbaren Karten befinden sich auf der zweiten Seite.

Methode und Druckvorlagen öffnen →